Die Schweiz muss sich den zukünftigen Bedürfnissen an die Abwasserentsorgung stellen. Und zwar jetzt.

Oberirdisch blüht die Schweiz. In den Städten wird gebaut, die Bevölkerung wächst. Aber unter der Oberfläche sieht es anders aus.

Lassen Sie uns der Sache auf den Grund gehen, herausfinden wo wir stehen und was zu tun ist:

Es sieht düster aus

Unsere Abwassernetze sind in die Jahre gekommen.

Durch eine veraltete Infrastruktur, den Klimawandel und neue Umweltanforderungen kommen grosse Aufgaben auf die Schweizer Gemeinden zu. Wir hinken kräftig hinterher und nun muss die Gesellschaft in einem gemeinsamen Kraftakt die nötigen Voraussetzungen für das Abwassersystem der Zukunft schaffen.

Heute liegt das gesellschaftspolitische Hauptaugenmerk in den Schweizer Städten auf Neubauten und Nachverdichtung. Neue Wohnungen werden hauptsächlich auf bereits bebautem Gelände errichtet, man baut in die Höhe, so dass wir enger zusammenleben können.

Die Städte, die wir heute bauen, werden Hunderte von Jahren Bestand haben.

Und alle, die zukünftig Wohnraum benötigen, brauchen auch einen Anschluss an das Wasser- und Abwassernetz. Das führt dazu, dass sich noch mehr Einwohner dieselbe Infrastruktur teilen müssen, wobei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten am Netz gleichzeitig durch Platzmangel erschwert werden. Die Situation ist unhaltbar.

Die heutigen Kanalisationen wurden in den 60er Jahren oder sogar noch vorher gebaut.

Verwendet wurden vorwiegen Beton- und Steinzeug-Rohre. Vor allem in älteren Kanalisationen ist die Dichtheit in Frage zu stellen, weil damals geeignete Dichtungssysteme noch nicht entwickelt waren. Systeme, die die Dichtheit gewährleisten können existieren erst seit rund dreissig Jahren. In den alten Leitungssystemen kommt es durch das Fehlen effizienter Dichtungen in grossem Umfang zur Infiltration von Fremdwasser.

Die vermehrte Infiltration in Schmutzwasserleitungen hat zur Folge, dass die Kommunen grössere Wasservolumen reinigen und längerfristig sogar in neue Kläranlagen investieren müssen.

Aus undichten Abwasserleitungen kann auch verschmutztes Abwasser in den Boden austreten. Es können schädliche Stoffe in das Grundwasser gelangen und dieses kontaminieren. Die Folge ist ein erhebliches Risiko für die Gesundheit der Menschen, die dieses Wasser konsumieren.

Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss. Bis es zu spät ist.

Viele Kommunen flicken heute an den Leitungen herum, an denen die Leckagen zu gross geworden sind. Damit lassen sich zwar auf kurze Sicht Kosten sparen, aber langfristig bedeutet ein gemeinsamer Kraftakt für die Wasser- und Abwassernetze niedrigere Gesamtkosten und eine nachhaltigere Zukunft. Um den erhöhten Kapazitätsanforderungen in der Zukunft gerecht zu werden, müssen wir damit beginnen, die Wasser- und Abwassersysteme und verwandte Bereiche neu zu dimensionieren.

Natürlich ist es schwierig, den Zustand der Wasser- und Abwasser-Infrastruktur zu bewerten, da sie tief unten im Boden verlegt ist und reibungslos funktioniert, solange kein ernsthaftes Problem auftritt. Vergleichen Sie das nur mit dem Transportsystem, dessen Mängel täglich in Form von Verkehrsstörungen und Staus sichtbar werden. Aber nur weil wir ein Problem nicht direkt vor Augen haben, bedeutet das nicht, dass es nicht existiert. Versäumte Investitionen in gründliche Reparaturen machen sich schnell bemerkbar, wenn undichte Abwasserrohre das Grundwasser verunreinigen und unzureichendes Wassermanagement zu Überschwemmungen führt. Und entsteht ein Schaden, können die sozioökonomischen Folgen sehr gravierend sein.

So hoch ist der Wiederbeschaffungswert der schweizerische Wasser- und Abwassersysteme. Das entspricht dem Staatsbudget der Schweiz. Wenn wir nicht heute die Verantwortung für ein vernünftiges Management der Wasser- und Abwassersysteme übernehmen, laufen wir Gefahr, dass kommende Generationen die Folgekosten mit haushohen Zinsen tragen müssen.

So gehen wir die Probleme an

Gemeinsame
Strategie

In der Schweiz bestehen seit den 90er-Jahren Strategien für die nachhaltige Erstellung und Sanierung der Abwasserinfrastruktur. Punktuell werden diese in konkreten Projekten umgesetzt. Viele Projekte werden aber wegen fehlenden Rückstellungen und Ressourcen um Jahre zurückgestellt oder gar nicht erst gestartet. Dadurch wird der Allgemeinzustand der Abwassersysteme immer kritischer.

Investitionen werden heute oft für die Erweiterung der Leitungsnetze im Zusammenhang mit dem Bau neuer Wohngebiete und dergleichen eingesetzt. Die Sanierung von veralteter Infrastruktur wird dadurch vernachlässigt.

Beton ist ein Naturprodukt

Wir müssen anfangen, beim Bauen langfristig zu denken und nachhaltige, umweltverträgliche Systeme zu entwickeln. Schweizer Gemeinde müssen Vorschriften für die Materialauswahl für Wasser- und Abwassernetze erlassen. Für eine ökologisch nachhaltige Gesellschaft ist Beton das Material der Wahl. Beton besteht aus natürlichen Materialien wie Sand, Kies, Zement und Wasser und eignet sich hervorragend als Material für Leitungen im Erdboden. Im Gegensatz zu anderen, künstlichen Materialien können ausgediente Betonrohre im Erdboden belassen werden.

Lange
Nutzungsdauer

Die heutigen Normen verlangen eine Lebensdauer von 80 Jahren. Betonrohre erfüllen diese Anforderung mit Leichtigkeit. Erfahrungsgemäss kann man aber von einer wesentlich höheren Nutzungsdauer ausgehen. Betonrohrleitungen können, im Gegensatz zu anderen Systemen, einfach saniert werden (z.B. Inliner). Dadurch können Sie um bis zu 40 weitere Jahre genutzt werden.

Wirtschaftlich
nachhaltig

Bei Betonrohrsystemen besteht auf viele Jahre hinaus nur ein geringer Wartungsbedarf. Durch die Stabilität des Betons behalten die Rohre im Laufe der Zeit ihre runde Form und es kommt trotz schwerer Belastung nicht zu Verformungen oder Schäden.

Kanalisationssysteme aus Beton von Schweizer Herstellern

Die Schweizer Betonwarenproduzenten beobachten die Entwicklungen der Rahmenbedingungen genau und arbeiten teilweise bei den daraus folgenden Anpassungen der bautechnischen Normen aktiv mit. Daraus resultieren nachhaltige Systeme für eine dichte, sichere und langlebige Abwasser-Infrastruktur.

«Es ist davon auszugehen, dass infolge der verdichteten Bauweise und der Klimaveränderung mit größeren Regenmengen zu rechnen ist, auf der anderen Seite moderne Haustechniktrennsysteme zu geringeren Abwassermengen führen können.»

Fachgruppe Marketing, Swissbeton

«Nachhaltige Entwässerungsprojekte erfordern langes Vorausdenken bei Bauherren, Planern, Ingenieuren, Bauunternehmern und auch Einkäufern. Vom Grabenbau und der Wiederverwendung des Aushubmaterials über den Einsatz langlebiger und ökologischer Beton-Rohrsysteme bis zur Wahl des Deckbelages des Leitungsgrabens: Lifecycle coasts und Betriebskosten sind genauso in der Projektwahl zu berücksichtigen wie die Investitionskosten. Es braucht ein Umdenken hin zu langfristiger Verlässlichkeit und somit auch zu mehr Wirtschaftlichkeit und ökologischem Mehrwert unserer Abwassersysteme.»

Fachgruppe Marketing, Swissbeton

«Wir Schweizer Betonwaren Hersteller garantieren für 100% recycelbare, Jahrzehnte lange betriebsbereite Abwasserrohrsysteme. Mit Rohrsystemen aus Beton, nach heutigen Regeln der Baukunst normgerecht verlegt und mit modernen Dichtungen zu verlässlichen Gesamtsystemen verbunden, liefern wir einen wichtigen Beitrag für die heutige und kommende Generation.»

Fachgruppe Marketing, Swissbeton

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